Katzenfloh
Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Flöhe (Siphonaptera)
Familie: Pulicidae
Gattung: Ctenocephalides

Vorkommen:

Flöhe (Siphonaptera) bilden eine Ordnung in der Klasse der Insekten und gehören zur Gruppe
der holometabolen Insekten. Von den etwa 2400 Arten der Flöhe sind etwa 70 Arten in Mitteleuropa
nachgewiesen. Die Tiere zählen zu den Parasiten. Sie erreichen eine Länge von 1,5 bis 4,5 Millimetern.

Leider ist es eine weit verbreitete Lüge, dass Flöhe saisonal auftreten, denn Flöhe sind das ganze Jahr
vorhanden und können sich auch in der kalten Jahreszeit auf Ihrem Tier und in Ihrer Wohnung tummeln.

Der erwachsene Floh fühlt sich auf dem Hund oder der Katze am wohlsten. Seine Nachkommen - die Eier
und Larven - sind jedoch überall in der ganzen Wohnung verteilt und machen 95 % der gesamten
Population aus. Man findet sie an Fress- und Liegeplätzen, aber auch in den Teppichen oder Sofas.
Ein Flohzyklus dauert ca. 3 - 4 Wochen!

Entwicklung:

Der Floh entwickelt sich vom Ei über mehrere Zwischenstadien - drei Larvenstadien und ein Puppenstadium -
zum erwachsenen Floh. Dieser kann mehrere Monate leben und Ihr Tier nachhaltig beeinträchtigen.

Schadwirkung:

Flöhe können der Grund für anhaltenden Juckreiz Ihres Tieres sein und sind verantwortlich für eine der
häufigsten Allergien bei Hunden - die Flohspeichelallergie. Hunde und Katzen versuchen durch Kratzen
oder übermäßiges Belecken die Parasiten los zu werden, doch gerade das kann zu schweren Hautinfektionen
führen. Auch Flöhe können Krankheiten übertragen. Die Tiere können sich durch Aufnahme eines infizierten
Flohs mit einem Bandwurm infizieren.

Vorbeugung:

Wer auf engen Raum mit einem Tier zusammenlebt, sollte bestimmte Maßnahmen zur Flohbekämpfung und
-vorbeugung befolgen. Dazu zählt, dass Hunde und Katzen weder ins Bett noch auf die Polstermöbel dürfen.
Das gilt vor allem für Tiere, die sich häufig im Freien aufhalten. Hat ein infiziertes Tier Zugang zu allen Räumen,
können sich Katzenflöhe und Hundeflöhe sowie deren Eier überall verteilen. Eine wichtige Vorbeugemaßnahme
besteht darin, die Wohnung, insbesondere die Böden sauber zu halten: Flöhe verstecken sich gern in Fugen,
Polsterritzen, Kehrrichtansammlungen sowie staubigen Ecken.

Kämmen Sie das Fell Ihres Lieblings außerdem regelmäßig durch oder waschen es mit einem Antiflohshampoo.
Auch Flohhalsbänder können die Parasiten abwehren. Effektiv sind auch sogenannte Spot-On-Mittel.
Diese Tropfen tragen Sie meist hinter den Ohren oder im Nacken des Tiers auf.

Bekämpfung:

Gegen adulte Flöhe bei Tieren gibt es zahlreiche Wirkstoffe, die entweder zur äußeren (Spray, Spot-on,
Puder, Halsband) oder zur inneren Anwendung bestimmt sind. Äußerlich werden Insektizide wie Fipronil,
Imidacloprid, Metaflumizon, Nitenpyram, Selamectin angewendet. Zur inneren Anwendung in Tablettenform
sind Wirkstoffe wie Fluralaner oder Spinosad geeignet. Zur Verhinderung der Larvenentwicklung eignen
sich Chitininhibitoren wie Lufenuron.

Darüber hinaus sollte eine Behandlung der Umgebung des Tieres, vor allem des Liegeplatzes und bevorzugter
Aufenthaltsorte, erfolgen, da sich Flöhe nicht permanent auf dem Tier aufhalten und die Wirksamkeit der am
Tier angewendeten Wirkstoffe auf diesen Teil der Flohpopulation begrenzt ist. Die Umgebungsbehandlung
erfolgt durch regelmäßiges Wischen, Staubsaugen und Waschen von Decken und Teppichen, unterstützt
durch eine chemische Flohbekämpfung mit Chlorpyrifos, Permethrin, Propoxur, Fenoxycarb, Methopren bzw.
Kombinationen dieser Wirkstoffe.

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